Allgäuer Zeitung // 14.08.2018

24.000 Euro bei „Muko-Music“ gesammelt


Benefizkonzert - Spendensumme kommt Mukoviszidose-Patienten zugute

Beim Benefizkonzert „Muko-Music“ mit Losamol in der Ostallgäuer Gemeinde Wald sind 24.000 Euro zusammengekommen. Es fand zugunsten des Bundesvereins Mukoviszidose in Bonn statt. Damit knüpft Initiator und Vorsitzender des Fördervereins Mukoviszidose Wald, Gerhard Berkmiller, an den Erfolg des Walder Mukolaufes (der nächste findet am 26. September 2020 statt) an, bei dem vor zwei Jahren 45.000 Euro gespendet wurden.
Beim Benefizkonzert „Muko-Music“ mit Losamol in der Ostallgäuer Gemeinde Wald sind 24.000 Euro zusammengekommen. Es fand zugunsten des Bundesvereins Mukoviszidose in Bonn statt. 

Damit knüpft Initiator und Vorsitzender des Fördervereins Mukoviszidose Wald, Gerhard Berkmiller, an den Erfolg des Walder Mukolaufes (der nächste findet am 26. September 2020 statt) an, bei dem vor zwei Jahren 45.000 Euro gespendet wurden. Berkmillers 14-jähriger Sohn David leidet an Mukoviszidose und hat im März eine Spenderlunge bekommen (wir berichteten).

Mukoviszidose ist eine genetische Erkrankung der Lunge und Bauchspeicheldrüse, bei der langfristig die Lunge immer schlechter wird. Bei der jetzigen Scheckübergabe dankte Bundesvereinsvorsitzender Stephan Kruip, der selbst an Mukoviszidose leidet, allen Mitwirkenden: „Als Verein sind wir auf so engagierte Mitglieder angewiesen. Gerhard Berkmiller, seine Familie und alle Aktiven sind das beste Beispiel für Leute, die ihr Schicksal in die Hand nahmen.“ Die Spende fließe unter anderem in die Therapieförderung und Forschung. „Wir sind stolz und gerührt, dass beim Konzert so viel Geld zusammenkam.“

„Es zeigt, wie wichtig es ist, was wir machen und was wir ins Leben gerufen haben“, sagte Gerhard Berkmiller. Sein Dank galt den Walder Bürgern, den Vereinen, Sponsoren und Partnern sowie den vielen Helfern und Besuchern. 

Der Bundesverein engagiere sich deshalb stark für die Therapieförderung und Forschung, da durch sie die Lebenserwartung von Mukoviszidose-Patienten in den vergangenen Jahren stetig gestiegen sei, sagte Kruip. Er selbst habe als Jugendlicher gedacht, er brauche nicht zu studieren, da er gar nicht so alt werde. Heute ist Kruip 53 Jahre alt. Trotzdem hätten Mukoviszidose-Patienten noch immer vielfältige Schwierigkeiten.

„Die meisten Menschen wissen nicht, was Mukoviszidose ist. Es ist schwierig, einen Arzt zu finden, der sich damit auskennt. Man hat ständig Probleme mit Kostenträgern, mit Krankenkassen, man muss sich einen Physiotherapeuten suchen“, berichtete Kruip. Zudem sei es noch immer so, dass die Hälfte der Patienten, die sterben, unter 30 Jahre alt sind.


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